Beratung? Rufen Sie an: +49 711 - 21 72 49 500
Mehr:   Erklärvideos  |   Produktvisualisierung  |   Creative  |   Videobooklets  |   Experience Tracker
Sonnenbühl

Das Projekt

Neue Bauprojekte als virtueller 3D Wohnungsrundgang für die Baugenossenschaft Familienheim

Das Ziel

Für das Familienheim einen virtueller Rundgang eines Bauprojekts erstellen und diesen für die Besucher einer Messe zugänglich und verständlich machen

Plattformen/ eingesetzte Technik

VR: Oculus Go, 360-Grad-Video

Teammitglieder 3D

5

Die Anforderung

Die Baugenossenschaft Familienheim mit Sitz in Villingen-Schwenningen ist eines der führenden Wohnungsunternehmen in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg. Mit weit über 4000 Mitgliedern bietet das Familienheim den Menschen in der Region bezahlbare Eigenheime und sozial gerechten Mietwohnungen in modernen Wohnanlagen. Außerdem betreut das Familienheim Baumaßnahmen und fungiert als fairer Immobilienmakler.

Vor einiger Zeit erkannte Sebastian Merkle, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Familienheims, den Vorteil von Visualisierungstechnologien. Seitdem wurden die interaktiven Anwendungen von VR und 360°-Videos für die vielfältigsten Anforderungen, darunter die Nutzung für Vertriebs- und Werbezwecken, eingesetzt.

In diesem Jahr feiert das Familienheim seinen 70 Jährigem Geburtstag. Die Feierlichkeiten fanden im Rahmen der Frühjahrsmesse in der Stadthalle St. Georgen statt. Auf dieser Messe präsentiert sich das Familienheim mit einem nostalgischen Messestand im Stile eines originalen 50er-Jahre Wohnzimmers. Als Kontrast hierzu bietet das Familienheim den Messebesuchern neuste 3D-Technologien in Form einer virtuellen Wohnungsbesichtigung an.

Case Study: Virtueller 3D-Rundgang mit Oculus Go für das Familienheim
Case Study: Virtueller 3D-Rundgang mit Oculus Go für das Familienheim

In diesem Zusammenhang kamen einige Fragen auf:

  • Welches technische Equipment wird benötigt?
  • Welche Programme und welche Software kommen hier zum Einsatz?
  • Welche Hindernisse/Schwierigkeiten können auftauchen?

Insbesondere:

  • Wie kann die Akkulaufzeit verlängert werden?
  • Wie stabil ist die Internetverbindung vor Ort?
  • Wie wird die Übertragung auf dem TV-Bildschirm umgesetzt?

Die Lösung

Die Aufgabenstellung war klar: Wie können die Besucher einer Messe eine Wohnungsbesichtigung hautnah in 3D erleben?

Dank der zahlreichen Projekte, die das Familienheim pro Jahr mit mattomedia durchführt, hat es im Laufe der Jahre eine ganze Menge an positiven Erfahrung gesammelt und bestärkt weiterhin das gegenseitige Vertrauen. Daher lag es nahe, dass das Familienheim mattomedia aus Villingen-Schwenningen mit der Realisierung des 3D Hausrundgangs beauftragt hat. Das 3D-Expertenteam von mattomedia arbeitet seit Beginn an eng mit den verantwortlichen Mitarbeitern des Familienheims zusammen. So war ein direkter Austausch über den Projektverlauf gewährleistet und Probleme konnten schneller behoben werden.

Im Fokus steht das Neubauprojekt „Sonnenbühl“ in Bad Dürrheim. Die Mietwohnanlage besteht aus 50 Einheiten mit verschiedenen Wohnungsgrößen und Ausstattungen. Für die Visualisierung wurde bewusst eine Wohnung gewählt, die durchschnittlich groß und ausgestattet war. Die 3D-Visualisierer mussten folglich darauf achten, dass die Darstellungen aufeinander abgestimmt waren. Dazu zählen auch die Struktur und die Farbe des Fußbodens, der Wände, des Bads, der Küche und der Lichtquellen. „Ein freundliches, harmonisches Raumgefühl soll bei dem Betrachter entstehen. Der Betrachter soll sich gleich wohlfühlen, einfach wie zu Hause fühlen. Wichtig ist hierbei auch der Einrichtungsstil.“, betont Andrej Loskutov, Head of 3D Visualization bei mattomedia. Aber warum wurde absichtlich nicht die schönste und größte Wohnung mit der bester Ausstattung visualisiert? Der Effekt davon ist ganz einfach. Wenn der Betrachter die Wohnung dann in live sieht, wird er freudig überrascht sein. Die Erwartungen werden übertroffen, Glücksgefühle entstehen.
Basierend auf den Erfahrungswerten der 3D- Experten wurden die Anzahl als auch die Position der Kameraperspektiven festgelegt. „Denn der Blickwinkel ist für die Wirkung eines Raumes sehr entscheidend. Der richtige Blickwinkel trägt dazu bei, dass eine perfekte Simulation entsteht. Interessenten können neue Wohnräume in einer interaktiven 3D-Umgebung schon vor Fertigstellung erleben und begehen.“, weiß Loskutov.

Anhand der Architekturpläne konnten die 3D-Designer sukzessiv die Wohnung fotorealistisch visualisieren. Hierfür waren einige Korrekturdurchläufe notwendig. Im nächsten Schritt wurden die einzelnen Visualisierungen mit einer Software zu einem Rundgang - die sogenannte Tour - zusammen geführt. Das 3D-Team programmiert hierfür einen Großteil der Software selbst, aber nutzt auch verfügbare Software-Programme, die sich bewährt haben und die mit der VR-Brille zuverlässig interagieren kann. Anfangs wurde mittels Router eine Offline-Variante erstellt, bei der die VR-Brille mit dem PC interagieren kann. Nach erfolgreicher Testphase wurde das Ganze auf die Online-Variante übertragen und die Tour konnte auf die VR-Brille aufgespielt werden.

Die virtuelle Begehung in 3D wurde erst durch Verwendung der besagten VR-Brille möglich. Als VR-Brille kam die Oculus Go zum Einsatz. Loskutovbegründet die Wahl der Oculus Go wie folgt: „Die Oculus Go hat den entscheidenden Vorteil, dass sie kabellos funktioniert. Das bedeutet, dass die Oculus Go ein völlig eigenständiges Virtual-Reality-Headset ist, bei dem man kein Kabel anschließen oder einen PC einschalten muss. Dadurch ist sie flexibel und überall einsetzbar.“ In der Brille ist bereits ein kleiner, leistungsstarker Prozessor integriert, der grafische 3D-Sequenzen in Full-HD wiedergeben kann. Zudem ist die Technologie sehr solide und funktioniert zuverlässig und stabil. Bewegungen werden über Sensoren innerhalb des mitgelieferten Controllers in die VR-Brille übertragen.

Oculus Go Brille mit Controller
Case Study: Virtueller 3D-Rundgang mit Oculus Go für das Familienheim

Nachteil der Oculus Go ist die geringe Akkulaufzeit von maximal 2 Stunden. Daraus ergab sich die Herausforderung, dass die Laufzeit der VR-Brille für den Einsatz auf der Messe um mehrere Stunden verlängert werden musste. Nach verschiedenen Lösungsansätzen wurde das Problem behoben, indem eine dünne und leichte Powerbank an der Schlaufe der VR-Brille montiert und mit der Brille verbunden wurde. Währenddessen konnte eine weitere Powerbank geladen werden. „Durch einen schnellen Austausch der beiden Powerbanks war die Laufzeit der Brille nicht beeinträchtigt.“, so Jannik Chudoba, Auszubildender zum Mediengestalter Bild und Ton, Drittes Lehrjahr.

Die Benutzerfreundlichkeit stand hier im Vordergrund. Daher wurde Wert auf eine einfache Navigation gelegt. Rote Markierungen kennzeichnen dem Benutzer, dass ein weiterer Raum - eine weitere virtuelle Sequenz - angesteuert werden kann, in dem man mit dem Controller auf die gewünschte Markierung zielt und die Taste am Controller drückt. Beim Zielen auf eine rote Markierung wird automatisch angezeigt, um welchen Raum es sich handelt. Auf dem gleichen Prinzip gelangt man auch wieder zurück.

Rundgang Sonnenbühl
Rundgang Sonnenbühl
Case Study: Virtueller 3D-Rundgang mit Oculus Go für das Familienheim
Case Study: Virtueller 3D-Rundgang mit Oculus Go für das Familienheim
Case Study: Virtueller 3D-Rundgang mit Oculus Go für das Familienheim
Case Study: Virtueller 3D-Rundgang mit Oculus Go für das Familienheim

Die Besonderheit und eine weitere Herausforderung bei diesem Projekt bestand darin, dass auch die Messebesucher, die die VR-Brille nicht genutzt haben, integriert werden sollen. Das wurde erreicht, indem die VR-Brille mit einem großen HD-Bildschirm, welcher am Messestand gut sichtbar aufgebaut wurde, verbunden wurde. Mittels Übertragung des 360°Grad Videos auf den großen Bildschirm, konnten weitere Messebesucher live an dem Rundgang teilhaben und das ohne eine VR-Brille zu tragen. Die Besucher konnten folglich an dem Bildschirm den interaktiven Rundgang mitverfolgen. Die Tour wurde zu diesem Zweck sowohl auf die VR-Brille als auch auf den Bildschirm übertragen. Dank einem leistungsstarken Router konnte die Brille mit dem Bildschirm kommunizieren und ermöglichte dadurch eine störungsfreie Wiedergabe.

Case Study: Virtueller 3D-Rundgang mit Oculus Go für das Familienheim
Case Study: Virtueller 3D-Rundgang mit Oculus Go für das Familienheim
Case Study: Virtueller 3D-Rundgang mit Oculus Go für das Familienheim

Das Ergebnis

Um eine reibungslose Handhabung zu garantieren, hat das Familienheim von mattomedia eine verständliche Bedienungsanleitung für die Oculus Go Brille und für die App erhalten. Außerdem hat eine technische Einweisung stattgefunden, bei der ein Vertreter des Familienheims die genaue Handhabung der VR-Brille erklärt bekommen hat. Und am Tag der Messe hat ein Mitarbeiter von mattomedia vor Ort geprüft, ob alles technisch einwandfrei funktioniert. „Dank unseres How-Knows und neuster Technik können wir zuversichtlich Vorschläge akzeptieren, auch wenn Kunden Dinge verlangen, die wir noch nie zuvor erstellt haben“ ergänzt Serhan Sidan, Geschäftsführer von mattomedia.

Für die Besucher der Messe erschoss sich auf den ersten Blick nicht der Zweck der Brille. Erst nach Aufsetzen der Brille, konnten die Besucher den Nutzen darin erkennen und die Wohnung virtuell begehen. „Es ist eine wirklich tolle Erfahrung - ein Erlebnis für die Sinne. Ich bin sehr über die realistische und detailgetreue Darstellung erstaunt. sIch fühle mich wie in einer anderen Welt.“, sagt ein Messebesucher. Solche Live-Bewertungen sind wertvolle Informationen und geben Aufschluss über die verschiedenste Bereiche.

Das Familienheim verzeichnet seit der Messe eine höhere Quote an Anfragen von Interessenten, welche sich vermehrt auf die virtuelle Wohnungsbesichtigung beziehen.

Hinsichtlich der Bewertung von virtuellen Haus- und Wohnungsbegehungen lieferte das mattomedia-Team einen erheblichen Mehrwert für das Familienheim. Die interaktiven VR-Umgebungen bedeuteten enorme Kosteneinsparungen, da erhebliche Mängel im Vornherein beseitigt werden können. In der Bauphase des Projektes ist das Beheben von größeren Mängel mit einem extremem Kostenaufwand verbunden. Schon lange bevor eine physische Nachbildung gebaut ist oder Materialien bestellt sind, erhält dank der virtueller Wohnungsbegehung jeder die Möglichkeit, den Entwurf zu diskutieren und zu verbessern“, erklärt Dipl.-Betriebswirt (FH) Matthias Mager, Prokurist vom Familienheim.
Entscheidungen wurden schneller getroffen und Unklarheiten im Hinblick auf das Erscheinungsbild der Räume wurden schnell beseitigt. Daraus ergeben sich zusammenfassend Vorteile wie verbesserte Pläne und Effizienz von Arbeitsabläufe, schnellere Interaktionen, höhere Qualität und niedrigere Kosten.

„Dank der VR-Erfahrung haben wir einen wirklichkeitsgerechten Einblick in Raumtiefe und Raumatmosphäre erhalten, der mit anderen Darstellungen nicht möglich gewesen wäre. Dadurch hatten wir die Gelegenheit, jede Komponente des Projekts genau unter die Lupe zu nehmen, damit das Budget eingehalten und hohe Qualität gewährleistet wird.“ resümiert Merkle vom Familienheim abschließend.

Es sind bereits weitere virtuelle Hausbegehungen mit der 3D-Brille geplant.

Hier gehts zum kompletten 3D Rundgang

Case Study: Virtueller 3D-Rundgang mit Oculus Go für das Familienheim
Case Study: Virtueller 3D-Rundgang mit Oculus Go für das Familienheim
Case Study: Virtueller 3D-Rundgang mit Oculus Go für das Familienheim

Info: Wir erstellen Ihre professionelle und photorealistische Architekturvisualisierung. Lassen Sie sich gleich von uns beraten.
Tel.: 0711 / 21 72 49 500

Möchten Sie uns kontaktieren?

Bitte senden Sie uns Ihre Anfrage inklusive aller Anlagen per eMail an info@mattomedia.de

Gerne erstellen wir Ihnen kurzfristig ein unverbindliches Angebot.